Das Leben feiern

Ich bin heute Nacht aufgewacht und irgendwie versuchte mein Kopf, mich schon mal darauf einzustimmen, nicht laufen zu gehen. Wenn überhaupt, dann nur ein Regenerationslauf … das spukte mir durch den Kopf. Gott sei Dank war es für diesen „Demotivationsangriff“ anscheinend noch zu früh. Ich war heute Morgen wirklich noch zu müde, um darüber nachzudenken und völlig automatisch hatte ich meine Laufklamotten an.

Mit dem Blick aus dem Fenster fiel mir auch der Demotivationsversuch von heute Nacht wieder ein, welcher sich nahtlos in das Regenwetter integrierte.

Ich hatte keine Lust auf diese innere Diskussion und machte mich auf den Weg und da ich keinen Zweifel aufkommen lassen wollte, startete ich den 10-km-Wettkampf von #nrc – mit Coach Andi.

Eine Aussage innerhalb dieses Coachings war – feiere das Laufen. Das Laufen nicht als Kampf, nicht als Beweis, nicht als Selbstzweck, nicht als das, was auch immer du gerade denkst, sondern, um es zu feiern. Genau wie es wichtig ist, das Leben zu feiern. Jeder Schritt ein Erfolg – ein Erfolg zum Feiern oder ein Lernerfolg, ganz gleich, in jedem Fall ein Grund zu feiern.

Freiheit ist in den letzten Monaten in aller Munde. Die Einschränkungen, die daran geknüpften Bedingungen, die Forderungen, die Anschuldigungen, die vermeintlichen Lösungen und auch die angebotenen Alternativen. Freiheit bedeutet für mich, das Leben feiern zu können. Freiheit bedeutet selbst zu entscheiden, mich frei zu fühlen. Freiheit bedeutet für mich, einen Beitrag für das Allgemeinwohl leisten zu können. Frei entscheiden zu können, den Tag zu feiern, das Leben, das Laufen, das Arbeiten, das Sein.

Nichts im Außen kann meine Freiheit einschränken. So langsam verstehe ich Viktor Frankl. Nein, nicht in der Gänze, das maße ich mir nicht an, aber im Ansatz.

Ich bin frei, mein Laufen zu feiern, nichts hält mich davon ab, keine Selbstsabotageversuche, kein Sturm, kein Regen, keine Gedanken von außen. Frei sein kann ich nur mit mir selbst ausmachen.

Danke für diesen heutigen wunderbaren, herausfordernden Lauf. Ach ja, noch etwas kann ich für mich feiern. Eine Aufgabe im Lauf war, die Gedanken zur Ruhe zu bringen. Ich hatte keine, es gab nichts, was in diesem Moment zur Ruhe gebracht werden musste. Yeah. Was für ein Gefühl.

Und noch etwas möchte ich feiern und teilen mit euch. Ab diese Woche findet ihr eine neue Rubrik in meinem Blog. #Laufgeflüster – Gedanken zum Leben, zum Laufen, zur Gesundheit, zur Situation – was auch immer mich beim Laufen beschäftigt, wird hier niedergeschrieben.

Was feierst du heute?

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